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Eine Seite über das schöne Remstal & seine aufregende (Geld-)Geschichte

 

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Falls es Sie einmal über Stuttgart hierhin verschlägt, dann genießen Sie die lauschigen Landschaften rund um die Rems. Sie entspringt nahe Essingen und schlängelt sich dann über 78 km bis nach Neckarrems, wo sie in die Neckar mündet.

Für Wanderer bietet der Remstal-Höhenweg viele tolle Ausblicke und eine ideale Möglichkeit der Ertüchtigung.

Auch die Galerie Stihl Waiblingen oder die Weinberge rund um Weinstadt & Remshalden sind immer einen Blick wert. Nahe Strümpfelbach gibt es sogar einen eigenen Skulpturenpfad. Überhaupt ist das Remstal reich an historischen Schätzen:

In vielen Orten finden sich historische Stadtkerne, die auf die bewegte Geschichte des Remstals verweisen. Neben der idyllischen Landschaft bietet unsere Region aber auch noch vielfältige andere Dinge, um es sich gut gehen zu lassen:

Ehrliche Betriebe wie die Remstaler Senfmanufaktur bieten Qualitätsprodukte abseits der Massenproduktion.

Daneben finden sich auch noch viele verborgene Schätze: Münzen und Sammlerstücke sind äußerst begehrt. Im Remstal haben sie viele begeisterte Anhänger und Münzenfans. Auf dieser Seite finden Sie deshalb nicht nur nützliche Beschreibungen rund um die Remstaler Natur, sondern auch regelmäßige Informationen zum Thema Münzensammeln.

Quelle: Originalbild GFDL + CC By 2.5, Autor: Wildfeuer

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Münzen reinigen: Eine kleine Anleitung

Münzen werden zwar sehr oft aus beständigen Materialien gefertigt, doch allzu oft nagt auch an ihnen der Zahn der Zeit. Um die Münzen möglichst lange zu erhalten, sind einige wichtige Hinweise angebracht.

Goldmünzen müssen grundsätzlich nicht gereinigt werden, aber auch die Silberstücke und moderne Varianten aus unedlen Metallen bedürfen nicht immer einer aufwendigen Pflege.

Oft reicht schon ein einfaches Seifenbad, um kleine Verunreinigungen und Fettflecken zu beseitigen. Manchmal hilft auch ein sanftes (!) Reiben mit einem Mikrofasertuch. Generell sollte man zuerst solche einfachen Lösungen ausprobieren, bevor man die Münzen in ein Tauchbad legt.

Stark haftenden Flecken kann man mit etwas Zitronensaft oder Natron Herr werden, solange sich die Verunreinigungen ohne großen Kraftaufwand beseitigen lassen. Einige meiner Freunde berichten auch von viel Erfolg mit Mundspülungen (am besten ohne Alkohol).

Wenn es sich nicht gerade um echte Sammlerstücke handelt, kann man die Reinigung auch mall mit Mundwasser versuchen. Bild mit freundlicher Unterstützung von www.zahnklug.de

Spezielle Reinigung aus dem Fachhandel

Im Handel gibt es auch spezielle Reinigungsbäder für verschiedene Metallarten. Meistens bestehen diese aus Geschirrspülmitteln verschiedener Konzentration. Badet man die Münzen darin (alle zu reinigenden Flächen sollten in Berührung mit dem Natron kommen), dann lösen sich die meisten Verschmutzungen innerhalb weniger Stunden.

Am besten das ganze zuerst mit herkömmlichen Kursmünzen aus dem Umlauf ausprobieren, um wertvolle Sammlerstücke nicht irreparabel zu beschädigen. Dieses Gebot ist bei Münzen generell zu beachten – je wertvoller die Münze, umso vorsichtiger sollte man bei der Behandlung sein.

Im Zweifelsfall lässt man lieber einen Fachmann ran und kontaktiert die Experten vom örtlichen Münzverein.

Für Silbermünzen bietet sich ein spezielles Silbertauchbad an, dass die Stücke von unschönen Flecken befreien. Dabei ist es wichtig, die Flüssigkeit im Bad nach jeder Münze auszutauschen!

Vorsicht vor zu schneller Anwendung

Ich kann es nicht oft genug betonen. Immer wieder kommen Leute zu mir, die nicht eifrig genug darauf geachtet haben, ihre Münzen zu trennen. Deshalb ist es unheimlich wichtig, auf getrennte wieder zu setzen und wirklich nur Flüssigkeiten zu wählen, die für die eigenen Münzen geeignet sind.

Sollte eine Münze bereits über eine Patina verfügen, dann sollte diese unter gar keinen Umständen entfernt werden. Die Münze könnte Schaden nehmen und generell ist eine über Jahrhunderte gewachsene Patina ohnehin eines der schönsten und faszinierendsten Alleinstellungsmerkmale einer echten Sammlermünze.

Bevor Sie also ganz eifrig ihre Münzen zerkratzen oder in allerlei Säurebäder stecken, forschen Sie am besten ganz genau nach. In den Weiten des www finden sich allerlei Quellen für den korrekten Umgang, z.B.:

https://www.mdm.de/muenzwelt/tipps-fuer-sammler/muenzen-pflegen-und-reinigen

http://de.wikihow.com/M%C3%BCnzen-reinigen (nur für Umlaufmünzen)

http://www.muenzen.eu/faq/muenzen-reinigen.html

http://www.numismatikforum.de/viewtopic.php?t=1887

Doch Achtung:

Im Internet finden sich zahlreiche Anleitungen, doch nicht immer sind diese 100-prozentig korrekt. Ohne das Auge eines Fachmanns ist es vielleicht zu dem oft schwer zu beurteilen, welche Behandlung denn nun die beste ist.

Aus diesem Grund versuche ich Ihnen wirklich ins Gewissen zu reden, damit möglichst viele wertvolle Sammlerstücke im bestmöglichen Zustand erhalten bleiben und nicht Schaden durch eine falsche Reinigung nehmen. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie also wirklich einen Fachmann in Ihrer Umgebung. Der kann vor Ort unter die Arme greifen und ist zuverlässiger als jeder Ratgeber im Internet.

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Ein paar Gedanken zur Faszination des Münzensammelns

Münzen sammeln – war das nicht etwas für unsere Großväter? Ja, auch, aber heimlich, still und leise hat sich eine neue Generation von  Münzfans etabliert. Immerhin gibt es zwei Millionen von ihnen in Deutschland, die im Schnitt zwischen 30 und 45 Jahren sind. Die meisten sind Männer. Von einem „aussterbenden Hobby“ kann also keine Rede sein.

Sie alle haben verstanden, dass man mit diesem Hobby durchaus mehr als Sammelfreude  verdienen kann. Das Besondere: Die, die es ernsthaft betreiben, können damit bares Geld verdienen. Vor allem für  historische Münzen gilt: Sie werden mit jedem Jahr wertvoller.

Münzen sammeln hobby

Quelle: Originalbild  CC0, Autor: Pixabay.com stevepb

Oft kommen die Neulinge durch Zufall zum Sammeln. Entweder bekommen sie aus der Familie eine Sammlung oder eine Münze geschenkt.

Münzen und Lehrgeld

Die Finanzkrisen seit 2008 trieben die Menschen zum Münzsammeln. Seitdem setzen die professionellen Sammler verstärkt auf Gold und Silber.  Und bei den zuletzt extrem niedrigen Zinsen finden sich einige Anleger unter den Neu-Sammlern. Schon nach einem Jahr Haltezeit ist sogar der Gewinn steuerfrei.

Geld verdienen kann man nicht von Anfang an, weil man dafür zuerst einmal Wissen anhäufen muss. Nur so kann man schon einmal eine teure von einer billigen Münze unterscheiden. Dazu muss man zunächst die Grundlagen des Sammelns lernen: Der Wert richtet sich  zunächst einmal nach Alter und Materialwert. Vor allem aber geht es darum, wie selten das gute Stück ist. Und die Mode spielt auch mit. Deshalb ist es wichtig, die Trends auf dem Markt zu kennen, damit man nicht eine überhaupt nicht angesagte Münze kauft.

Oft suchen sich die Sammler ein eigenes Spezialgebiet aus, in dem sie sich extrem gut auskennen; seien es Zeitspannen, Länder, Tiere, politische Motive, Sondermünzen wie z. B. zu den Olympischen Spielen. Oder die Leute sammeln nur Gold- oder nur Silbermünzen oder nur besondere Materialien wie bimetallische Münzen. Der Auswahl sind keine Grenzen gesetzt.

Moderne Goldgräber

Für die Wertbestimmung einer jeweiligen Münze sind, wie gesagt, unterschiedliche Faktoren ausschlaggebend. Wie bei allen Waren spielen auch bei Münzen Angebot und Nachfrage eine große Rolle. Eine niedrige Auflage wirkt sich z. B. oftmals positiv auf den Wert einer Münze aus, jedoch spielt auch die Nachfrage eine entscheidende Rolle. Der Materialwert spielt auf dem Münzmarkt mitunter die größte Rolle, denn bei Münzen aus Edelmetallen wie Gold, Silber, Platin spielt der Materialwert eine große Rolle (und der kann steigen und fallen).

Alter und Geschichte werden spielen ebenfalls eine Rolle. Gerade bei antiken und mittelalterlichen Münzen spielen Alter und die Geschichte eine wichtige Rolle. Gleichzeitig ist der Kreis der petenziellen Käufer klein, weil sehr spezialisiert.

Im Prinzip gilt natürlich vor allem, dass die Nachfrage (und das Angebot) den Preis bestimmen. Es ist jedenfalls nicht ratsam als erste Münze ein sehr teures Stück zu kaufen. Die Gefahr, reinzufallen, ist zu groß.

Eine gute Einstiegsmöglichkeit sind hingegen die Euro-Münzen aller EU-Länder (mehr dazu auf http://www.euromuenzen-sammeln.eu). Das Gute an diesen Münzen ist, dass man genau weiß, was sie wert sind.

Exzesse bei Auktionen

Wie auf anderen Märkten gibt es auch hier Extreme. So wurde voriges Jahr in Osnabrück die besonders seltene „Tetradrachme der Punier“ (mehr als 2000 Jahre alt) angeboten. Der Nennwert war 25.000 Euro, doch am Ende ging sie für 180.000 Euro über den Versteigerungstisch.

Ein 1872 geprägtes 20-Mark-Stück aus Sachsen-Coburg-Gotha schlug ebenfalls Rekorde. Der laut Auktionshaus Künker „seltenste Typ aller Reichgoldmünzen“ war im Vorfeld auf 60.000 Euro geschätzt worden. Ein Bieter nahm sie für 123.000 Euro mit.

Um eine Vorstellung von den Geldmassen zu bekommen, für die Münzen gehandelt werden: Allein in den USA werden jährlich fast fünf Milliarden Euro für Numismatik, Münzen, ausgegeben.

Man kann auch im Kleinen Gewinne machen. 2007 kam eine Zwei-Euro-Münze heraus mit dem Motiv von Monacos verstorbener Fürstin Gracia (Ex-Grace Kelly): ihre Auflage betrug  20.000 Stück. Inzwischen ist die Gedenkmünze 2.000 Euro wert. Im selben Jahr erschienen in Frankreich drei 1,5-Euro-Münzen „Kleiner Prinz“ – heute sind sie bereits 2500 Euro wert. Das zeigt, wie schnell der Wert nach oben gehen kann.

Der Traum jedes Sammlers ist es natürlich, im eigenen Keller ein Schmuckstück zu finden. Verstaubt, aber gut erhalten. Ob das ein Fall von besonderem Sammlerglück war, kann man erst beim Fachmann erfahren. Vielleicht ist man nachher reich!

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Hinweis: Neues Tourenportal fürs Remstal

Einer der besten Wege, die Region des Remstals zu erkunden, sind Wander– und Radtouren. Rund um die Rems gibt es zahlreiche Wege, die zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führen. Über idyllische Weinberge, historische Altstädte und malerische Landschaften geht die Reise.

In den Pausen lässt es sich zu dem vornehmlich in den regionalen Gasthäusern entlang des Weges entspannen, um bei einem Gläschen Wein über die Schönheit der Umgebung zu sinnieren.

Um die besten Routen zu finden, hat der Tourismusverein Remstal eine neue Internetseite gestartet, auf der Sie schnell empfehlenswerte Touren durch die Region finden. Egal ob mit dem Rad oder zu Fuß: hier werden Sie fündig.

Auf der Seite gibt es nicht nur Wegbeschreibungen, sondern auch Tipps zu Unterkünften, Ausflugszielen und weitere sinnvollen Hinweise. Mehr Informationen finden Sie hier:

http://regio.outdooractive.com/oar-remstal-route/de/

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Skulpturenpfad bei Strümpfelbach

Ein ganz besonders idyllischer Pfad erstreckt sich oberhalb von Strümpfelbach. Ganze 43 Skulpturen der Künstlerfamilie Nuss sind hier ausgestellt. Zwischen Weingärten und Brunnen thronen zahlreiche Körper aus Stein & Holz. Zusammen mit dem atemberaubenden Ausblick berühren sie nicht nur den Geist, sondern vor allem auch das Herz an. Es ist ein erbauendes Gefühl, zwischen dem „Liegenden“ und dem „Mann mit Brett“,  hin zum „Flöter im Baum“ zu wandern und die Gedanken frei werden zu lassen.

Originalbild von Remstal-Route

Die Weinberge des Remstals, Originalbild von Remstal-Route

Vergangenheit und Gegenwart

Die modernen Bronzearbeiten und Steinskulpturen zeigen, dass das Remstal nicht nur eine reichhaltige historische Vergangenheit besitzt, sondern auch in Zukunft viel bieten wird. Die faszinierende Symbiose aus Natur und Kunst eröffnet sich dem Besucher mit etwas Zeit ganz von alleine.

Planen Sie also am besten einen gemütlichen Nachmittag ein, um dem eigenen Geist einige Stunden an Müßiggang und Inspiration zu gönnen. Auf der Seite des Gästehauses Lamm finden Sie eine detaillierte Beschreibung zum Skulpturenpfad.

Falls Sie sich die Überraschung allerdings nicht verderben wollen, dann empfehle ich, mit so wenig Vorwissen wie möglich durch die lauschigen Weingärten zu wandern. Lassen Sie die Statuen mitten in der freien Natur auf sich wirken und entspannen Sie anschließend in einem der netten Gasthäuschen nahe Strümpfelbach.